Galgenturm

Liegt etwa eine Stunde südlich von Cham auf einem einsamen, oft windumstosten Hügel und überragt die umliegenden Wälder. In dem kruden Steinturm werden Gefangene eingekerkert und ggf. an dem Baum davor gehängt, daher auch der Name. Das „Loch”, das eigentliche Verlies, liegt im rund sechs Meter tiefer gelegenen Keller des Turmes und ist über ein rundes Eisengitter im Erdgeschoss zugänglich. In unmittelbarer Nähe des Turmes befinden sich einige krude Stallungen und Schuppen, in denen Kleinvieh gehalten wird. Der Kerkermeister Johann wohnt im obersten Geschoß des Turmes.

Heinrich und Karl erkunden Anfang April 1176 den Turm und dringen schließlich im Zuge des Versuches in ihn ein, Ulrik zu befreien, der nach einer Keilerei mit den Stadtgardisten Chams, Dienstlingen des Ritters von Chamerau, dort eingekerkert wird. Dabei überwältigen sie Johann und werfen ihn in das Verlies.

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