Gerüchte
"Rette sich wer kann! Der Mörder Gerret wurde aus dem Kerker befreit!"
"Der Kaiser will Krieg machen. Spätestens im Herbst werden alle jungen Männer eingezogen. Aber da ganz sicher!"
"Die Rüben waren schrumpelig. Das bedeutet, wir bekommen einen harten Winter."
(Es stellte sich héraus, daß hier alle Winter hart sind. Vor dem Jahreswechsel zu 1176liegt um Nocturnus herum ein ganzer Meter Schnee, die Bauarbeiten kommen fast zum Erliegen).
"In Bamberg wurden vor der Heiligen Nacht (1175) zwei Frauen verbrannt, die mit dem Teufel im Bunde standen."
"Der Bamberger Mönch Pater Parzifal reist nun durch die Lande, um weitere Diener des Bösen aufzuspüren. Der Pater führt ein Relikt mit sich, das ihm den rechten Weg weist!"
Die Elfen vom Bärenloch haben ein Kind entführt und eine Frau aus Blaibach bezaubert, die seitdem in den Wäldern verschwunden ist!
Pah! Diese stinkenden Premyslids! Soviel Glück und Reichtum kann kein Zufall sein, da ist doch Hexerei im Spiel!
Ein Ritter namens Haraldus baut im Wald einen Turm. Der angeheuerte Baumeister ist ein alter Schinder.
Die Gelehrten im Wald haben den Halsabschneider Gerret fangen und töten lassen. Der Leichnam ist seitdem auf dem Markt in Cham ausgestellt.
In einem kleinen Tal am Rande der Alpen soll der ansässige Herr seine Untergebenen unter menschenunwürdigen Umständen zum Tunnelbau in den Hügeln treiben, obwohl es dort nichts zu holen gibt.