Vollmauer Mühle
Gehört noch zum Lehen des Ritters von Chamerau und liegt an einem kleinen Bach, der Pastritz, im Osten von Vurte. Bereits mehrfach wurde sie im Zuge von Grenzkriegen mit den Slawen und Böhmen auf die Mauern niedergebrannt und zuletzt vor 100 Jahren wiederaufgebaut. Von der alten Mühle ist nur ein verkohlter Teil des Mühlrades übrig, der als vermooster Zeitzeuge auf einem Schutthaufen von der Vergangenheit kündet.
Die Einheimischen erzählen sich, die Mühle sei verflucht und es spuke dort.
Die Mühle erweist sich als recht eindrucksvolles, sich über ganze vier Stockwerke erstreckendes, Bauwerk und scheint sich alles in allem in einem guten baulichen Zustand zu befinden. Die Schaufeln und Speichen des Mühlrades zeugen von extensiver Benutzung, weisen jedoch keinerlei Spuren von Verfall oder Verrottungserscheinungen auf.
Der Müller und sein Knecht leben als "Einschichtige" auf dem Anwesen und gehen ihrer Arbeit nach.