Chronik 1177

Januar

Tolides kehrt von seiner Reise zurück.

Die Brüder Bonifaz und Johannes aus Cella apud cambe kommen nach Nocturnus und bitten die Magi um Unterstützung bei der Auffindung eines verschollenen, klerikalen Buches. Dem Hilferuf entsprechend, reist Haraldus mit Heinrich, Ulrik, Volkmar und Svante nach Prag, wobei die Gruppe auf Johannes' Geheiß hin auch von Bonifaz begleitet wird. Vom samstätigen Prager Markt aus führt die Spur zunächst zu dem Einsiedler, Bargan, wo man einen (den einzigen) Überlebenden von Marcus' Begleitern findet. Von dort aus geht es nach Preborlice und dem befestigten Lager eines, landläufig als Weisen Mann bekannten, Banditen, den und dessen Mannen die Gruppe unter der Führung Haraldus' im Zuge eines gewagten Übergriffes überwältigt.

Februar

Am 6. Februar kommt Plinius nach Nocturnus, um eine Nachricht für einen gewissen Ansgar ex Tytalus zu überbringen. Es stellt sich heraus, dass es sich bei Ansgar um jenen einäugigen Raben handelt, der sich ehemals stets in der Nähe von Uservia aufhielt, und der mittlerweile Unterschlupf bei Cornelius gefunden hat. In dem Schreiben wird ihm von einem ehemaligen Bekannten, dessen Filius bei dem gemeinsamen Experiment zu Tode kam, bei dem Ansgar zum Raben wurde, Wizards War erklärt. Man diskutiert kommt schließlich zu dem Schluss, Ansgar in die Freiheit zu entlassen, um sich bei der Auseinandersetzung nicht einzumischen.

Plinius vermittelt den Tausch von Vis zwischen einigen Magiern des Bundes Nocturnus einerseits- und einigen unbekannten Anbietern bzw. Interessenten andererseits.

10. Februar

Nach der Inspektion des Lagers bei Preborlice teilt man sich auf: Während Haraldus, Bonifaz, Ulrik und der überwältigte slavische Anführer, Turgan, nach Nocturnus reisen, wollen Heinrich, Svante und Volkmar den nahe gelegenen Ort beobachten, um so eventuelle Hintermänner von Turgon ausfindig zu machen. In der ersten Nacht entkommen die notdürftig bewachten Gefangenen, weswegen auch die zweite Gruppe nach Nocturnus zurückkehrt.

16. Februar

Haraldus kehrt nach Nocturnus zurück und überstellt Turgan umgehend an Remigius.

17. Februar

Haraldus reist nach Cella apud cambe, wo er gemeinsam mit Bonifaz dem dortigen Abt das wieder gefundene Buch übergibt und für seine Taten den ausdrücklichen Dank der Kirche erhält.

Plinius trifft in Nocturnus ein, handelt Vis und berichtet, dass sich Vulcrus in Vurte befinde. Cornelius enthüllt, dass sich Ansgar abermals in seinem Sanctum aufhalte. Haraldus und Elata unterhalten sich nochmals mit dem sprechenden Raben.

20. Februar

Elata reitet nach Vurte, wo sie mit Vulcrus spricht. Sie erklärt ihm, dass Ansgar für ihn als natürlicher Rabe keine ernst zu nehmende Herausforderung darstelle. Beide kommen nach Nocturnus, wo Vulcrus mit Cornelius' Erlaubnis letztlich auf Ansgar trifft. Elata stellt auf magischem Wege fest, dass Ansgar tatsächlich ein „gewöhnlicher”, sprechender Rabe ist, was Vulcrus schallend auflachen- und von seinem Vorhaben, Ansgar zu töten, absehen lässt. Er möchte einige Wochen als Elatas Gast in Nocturnus bleiben.

Remigius beruft eine Versammlung ein, im Rahmen derer er über den Status Quo des Gefangenen Turgan spricht. Er eröffnet den Magi, dass sich Turgan entschieden habe, dem Orden des Hermes beizutreten, indem er ihm, Remigius, als Lehrling dient.

Mitte April

Vulcrus verlässt Nocturnus nach mehreren Wochen Aufenthalt. Kurze Zeit später erfahren Karl und Hans, dass ein Fremder in Vurte die Kirchhofwachen verprügelt- und den Getrauen Halbert dabei schwer verletzt habe.

Elata reist nach Vurte, um dort mit dem Obmann des Ritters, Antonius, zu sprechen. Sie glättet die Wogen, indem sie dem Verwalter eine großzügige monetäre Kompensation anbietet, was dieser akzeptiert und die Sache damit als erledigt betrachtet.

Elata vereist gemeinsam mit Svante und Hans für zwei Wochen.

Mai

Elata kehrt zurück und beruft eine Sitzung der Magi ein. Sie erklärt, dass sich das Buch Ewig singen die Wälder nicht mehr in ihrem Besitz befinde. Es habe sich vielmehr in einen Baum verwandelt. Sie kann die Tragweite der Geschehnisse (noch) nicht abschätzen, schließt jedoch nicht aus, dass es sich bei der Schöpfung entweder um ein Portal in das Reich der Feen-, oder aber eine potentielle Vis-Quelle handeln könnte. Die anderen Magi sind über den Verlust des hochwertigen Buches entsetzt.

30. Juni

Plinius erreicht Nocturnus und lädt die Magier ein, ihn nach Irencillia zu begleiten. Er, Cornelius und Elata werden von Theuderic, Heinrich und Hans begleitet. Kurz hinter dem Ort Grünmannshof macht Plinius Rast und schlägt bis zum Anbruch der Nacht ein Lager auf. Dann folgt er einem geheimen Pfad durch ein mythisches Tor in das Tal von Irencillia.

Juli

Die Gäste werden von einem umgänglichen Osiander empfangen, der den Grogs umgehend ihre Quartiere im Inneren eines Pavillons zuweisen lässt. An die Magier trägt er gemeinsam mit Plinius den Vorschlag heran, ihnen diverse Bücher aus der hiesigen Bibliothek zur Verfügung zu stellen. Sie müssten dafür stellvertretend für Irencillia den Vertrag mit dem Stamm der Bloodcaps erneuern, der sie durch das gefährliche Tal der Laubgeister führt.

Nach eingehender Beratung willigen Elata und Cornelius in den Handel ein. Die gesamte Truppe zieht gemeinsam mit Plinius in das Tal der Bloodcaps, wo sie in einen schweren Kampf mit den Laubgeistern verwickelt werden. Sie erreichen schließlich die Bloodcaps, wo Plinius mit Razidis, ihrem Führer, den Pakt mit Irencillia für 70 weitere Jahre erneuert.

Volkmar verlässt den Bund nach Abstimmung mit Haraldus für drei Wochen.

Noch Juli

Volkmar kehrt von seiner Reise zurück.

Lev kehrt schwer verletzt nach Nocturnus zurück und teilt Bartholomäus mit, dass Frangor in einer Burg namens Stauf gefangen gehalten werde. Danach verstirbt er. Zuerst werden Haraldus-, später Remigius und Tolides über den Zwischenfall unterrichtet. Volkmar kann keine Spuren entdecken, die auf Levs Fährte hindeuten, findet jedoch heraus, dass ihn sein Weg durch Vurte geführt hat. Zwischenzeitlich verständigt Svante Bonifaz, um Lev ein anständiges Begräbnis zu ermöglichen.

Eine Befragung des Toten durch Remigius offenbart keine nennenswerten Details, da sich dieser standhaft weigert zu kooperieren, sofern ihm die Erlösung seiner sündigen Seele nicht garantiert werde. Remigius und Haraldus kommen überein, Frangor zu befreien. Tolides willigt ein, Haraldus zu begleiten. Lev erhält von Bonifaz die letzten Weihen.

Haraldus, Tolides, Svante und Karl reisen in fünf Nächten nach Stauf. Dort angekommen komplettiert Svante seine Informationen über die hiesigen Verhältnisse: derzeit befinden sich bischöfliche Truppen auf der, derzeit vom Herzog von Bayern beanspruchten, Festung. Die Widrigkeiten überschlagen sich, als sich Parzifal, ein klerikaler Diener des Herrn, mit einer fügsamen Meute an Anhängern sein Stelldichein (bzw. -auf) in Stauf gibt, um den gefangen genommenen Ketzer brennen zu sehen.

Während Svante die Gemüter der aufgebrachten Massen abkühlt und erfolgreich an sich bindet, dringen Haraldus, Tolides und Karl unsichtbar in die Burg ein, kämpfen sich in einen unterirdischen Zellentrakt vor und befreien den, bis zur Bewußtlosigkeit mit Halluzinogenen behandelten, Frangor. Als Widersacher stellt sich ihnen dabei auch ein merkwürdiger, dunkel gekleideter Herold in den Weg, der sie mit Hilfe eines Artefaktes aufzuhalten versucht, dabei jedoch, ebenso wie seine Begleiter, den Tod findet.

Man reist zurück nach Nocturnus. Bereits während der Rückreise erholt sich Frangor.

In nur wenigen Tagen Abstand treffen zunächst die Gruppe von Haraldus und Tolides, dann die von Elata in Nocturnus ein. Elata beruft eine Sitzung ein, im Laufe derer die jüngsten Ereignisse diskutiert werden. Frangor gibt bekannt, den Bund zu verlassen.

Haraldus reitet nach Cella apud cambe, um mit den Mönchen über den Kauf von Schreibutensilien zu verhandeln.

Ende September

Walburga kommt hochschwanger nach Nocturnus und wird zunächst bei Elata einquartiert.

10. Oktober

Hedwig erscheint in Nocturnus, um Walburga bei der Entbindung ihres Kindes zu helfen. Walburga bringt ihren Sohn Markus zur Welt.

Wintersonnwende

Cornelius verweilt und studiert noch immer in Irencillia. Er kann den Ausgang des Tales nicht finden; die Einwohner gewähren ihm keinerlei Unterstützung. Feen schläfern ihn ein.

Remigius erneuert die Aegis von Nocturnus.

Weihnachten

Cornelius erwacht. Nur mit Mühe gelingt es ihm, den Ausgang der Feen-Regio- und damit des Tals von Irencillia zu finden.

Nach Cornelius' Rückkehr wird eine Sitzung einberufen. Cornelius berichtet über Irencillia. Remigius berichtet von einer Feen-Regio jenseits Elatas verpflanzter Bäume. Die dortigen Feen seien Irencillia gegenüber feindselig eingestellt.

Das Weihnachtsfest verläuft vergnüglich. In Vurte besuchen nur wenige hiesige Einwohnder die Predigt von Bonifaz. Bis auf Svantes Gesang wirkt das Dorf wie ausgestorben.

Letzte Änderung dieser Seite: 28.08.2009 08:26 | Kategorien: Chronik