Graue Gesellen

Erscheinungsbild

Rund zweieinhalb Meter groß und humanoid, wirken Grauen Gesellen behäbig, grobschlächtig und plump, sind jedoch zuweilen auch zu schnellen und vor allem kraftvollen Bewegungen fähig. Sie wirken wie aus grobem Stein gehauen; es scheint ihnen ein deutlicher metallisch-felsiger Aspekt anzuhaften.

Entwicklung der Ereignisse

Graue Gesellen stellen eine Fraktion des Feenreichs dar, die Frühjahr 1178 erstmals (indirekt) in Erscheinung tritt, als durch das Buch Ewig singen die Wälder ein Portal in das Feenreichs geschaffen wird. Sie opponieren direkt oder indirekt mit dem Luchsvolk und wurden von diesem bis vor kurzem durch die Bereitstellung von goldenen Äpfeln besänftigt. Durch das Entwenden der Äpfel durch die Merinita Baraia und Osiander können die Grauen Gesellen zum Zeitpunkt der Ereignisse nicht mehr besänftigt werden.

Wie es scheint, durchkreuzen sie deshalb das Revier der Luchse und hinterlassen hierbei verheerende Spuren in der Vegetation, die sich in Form von aschfahler, verdorrter Erde manifestieren. Wie es scheint, wird alles, was sie berühren, seiner natürlichen Kraft und Nährstoffe beraubt. Sind sie einmal in Bewegung, scheinen sie ihre Umgebung fortwährend auf der Suche nach Nahrung zu durchstreifen.

Während des späten Frühjahrs dringt einer der Grauen Gesellen durch das Portal sogar in die mondäne Welt vor und schickt sich an, die Umgebung unweit von Nocturnus ihrer Nährstoffe zu berauben. Die Kreatur erweist sich mondänen und magischen Angriffen gegenüber vergleichsweise resistent, reagiert jedoch überaus empfindlich auf die Berührung von Wasser. Sie kann letztlich nur dadurch aufgehalten und zu Fall gebracht werden, indem man sie in das Wasser des Flusses Cambe stößt, wo sie sich umgehend zersetzt und auflöst.

Letzte Änderung dieser Seite: 28.08.2013 10:26