Kapitel 20: Der graue Geselle

Agrom wird in letzter Zeit des öfteren mit einer großen Kiepe im Wald gesehen. Auf einem seiner Ausflüge entdeckdeckt er Nahe der Feenregio einen, fast zweianderhalb meter messenden, grobschlächtigen grauen Riesen. Als er endeckt wird ergreift Agrom sofort die Flucht.

Zurück im Bund sorgt die Kunde für große Beunruhigung. Sofort machen sich Elata, Cornelius, Volkmar, Heinrich, Agrom und Ulrik auf den Weg die Angelegenheit zu untersuchen. Während Cornelius aus der Luft die Lage auskundschaftet, folgt der Rest des Suchtrupps am Boden, der für die grauen Gesellen typischen Spur Spur aus aschgrauer, verdorrter Vegetation. In Katzengestalt untersucht Elata die Fährte und stellt einen metallischen Gerucht fest. Auch Cornelius nutzt seine magischen Fähigkeiten und gelangt zu der Erkenntnis, dass der Geselle kein Wärme abstrahlt, ja der Umgebung sogar Hitze enziehen zu scheint. Sämtliche Versuche ihn anzusprechen scheitern. Zu allem Überfluss scheint sich der Unhold nun auch noch direkt auf Vurte zuzubewegen.

Um eine Katastrophe zu verhindern befiehlt Elata am Ufer des Cambe schließlich den Angriff. Zunächst scheint der Versuch recht hoffnungslos, da dem graue Geselle weder mit mundanen, noch mit magischen Mitteln effektiv beizukommen ist. Als schon fast alles verloren scheint, offenbart Ulriks selbstloser Einsatz eine Schwäche beim Feind. Nach einem beherzten Anfriff des Grogs strauchelt der Graue und kommt für einen Moment mit dem Flußwasser in Berührung, was sichtbaren Schaden bei ihm anrichtet. Mit vereinten Kräften und unterstützt durch Elatas Kust gelingt es das Ungetüm in den Fluß zu stürzen, wo es sich augenblicklich auflöst.

Nachdem die Wunden versorget sind, stellen die Magi weitere Untersuchungen der in mitleidenschaft gezogenen Flora an und stellen fest, dass der graue Geselle offenbar allem, was er berührt sämtliche Mineralien zu entziehen vermag.

Am selben Abend noch ruft Elata die Magi zum Rat zusammen. Es bleibt jedoch nicht viel Zeit zur Diskussion, da sich zur selben Zeit auch schon Osiander anmeldet. Remigius fasst den schnellen Entschluß, dem Gast eine Falle zu stellen. Der Versuch Osiander zu einem Versuch zu bewegen, sich erneut des Buches Ewig singen die Wälder zu bemächtigen und ihn dabei zu Überführen scheitert, da dieser sich nicht zu solch einer Missetat hinreißen lässt.

So kommt es am nächsten Tag zu langen zähen Verhandlungen. Man einigt sich schließlich darauf, dass Osiander das Portal zur Feenregio schließen soll. Um seine Schuld am Bund zu tilgen wird weiterhin festgelegt, dass das Werk Ewig singen die Wälder wieder ein den Besitz von Nocturnus übergeht. Osiander besteht jedoch darauf, beim Ritual weitgehend unbeobachtet zu bleiben und verlangt von den Magi ihm nicht zu Nahe zu kommen. Trotz des Protestes von Remigius, der falsches Spiel vermutet, besteht Elata darauf, Osiander gewähren zu lassen. Tatsächlich scheint das Ritual zu gelingen. Zurück bleibt das lang vermisste Buch von dessen Echtheit sich Magi überzeugen. Bevor Osiander endlich abreist, versucht er noch bei Remigius, die Statuette Secundus für Vis auszulösen, was dieser jedoch kategorisch ablehnt.

Letzte Änderung dieser Seite: 30.08.2013 09:59