Geselliger Abend auf Burg Chamerau

Datum der Spielsitzung 10.09.2013
In Game: 1178/ III

Geselliger Abend auf Burg Chamerau

Zu Beginn des dritten Quartals des Jahres 1178 untersuchen Elata, [[Cornelius]] und Tolides den Bund von Bunds systematisch auf geheime Gänge. Nach mehreren Tagen beenden sie ihre Untersuchungen, ohne neue Erkenntnisse erhalten zu haben.

Anfang Oktober an einem stürmischen regnerischen Tag, während eines sonntäglichen Kirchenbesuches, erschien verspätet zum Gottesdienst der Herr Ritter von Chamerau. Elata, Karl, Cornelius, Heinrich, Theuderic, Hans und Haraldus hatten sich gemeinsam mit anderen Dorfbewohnern aus Vurte in der Kirche eingefunden, in welcher der Mönch und Pater Bonifaz einen Gottesdienst hielt. Der Ritter unterbrach nur kurz den Gottesdienst, als er sich in die vorderste Reihe setzte. Nach dem Gottesdienst hatte der Regen aufgehört und es kam zu einem Gespräch zwischen Elata und dem Ritter von Chamerau. In diesem schien der Ritter von Elata sehr angetan und lud sie in seine Burg bei Chamerau ein.
Am Abend gab es eine Besprechung mit kurzer Aussprache zwischen den Magiern. Cornelius und Haraldus erklärten sich bereit, Elata zu der Einladung auf der Burg zu begleiten. Eine Woche später, zum Tag der Einladung, brach eine kleine Gruppe von Reitern von Bunds in Richtung auf Chamerau auf. In dieser Gruppe befanden sich Elata, ihre Zofe Susanne, Haraldus auf seinem weißen Schlachtross, Cornelius als Rabe, Theuderic auf einem Pferd, das Hans an den Zügeln führte und schließlich ritt Heinrich mit, in Belgeitung von seinem Hund Hawald. Man war früh aufgebrochen und geriet in dichte Nebelschwaden. Es war sehr kalt. Es wurde dem Fluß Kampe gefolgt bis zum Regen. Danach folgte man dem Fluß Regen bis zur Siedlung Chamerau. Als man in den Ort hinein ritt, hörte man entferntes leichte Bimmeln. Die Dorfbewohner waren sehr unterwürfig. Dem einen oder anderen der Reiter fiel auf, dass dies aber nur vorgetäuscht war und viele Dorfbewohner große unterdrückte Aggressionen besassen. Auf wen, war noch unklar. So kamen alle Reiter unbeschadet zur Burg Chamerau und wurden dort auch gleich eingelassen.

Soldaten in voller Montur standen Spalier und Ritter Wolfgang von Chamerau in edler höfischer Gewandung mit Schmuck empfing die Reisenden. Elata gemeinsam mit Susanne und Theuderic begab sich mit dem Ritter in den Rittersaal. Haraldus kümmerte sich gemeinsam mit den Knechten der Burg um die Pferde. Cornelius flatterte im Burghof herum. Hans und Heinrich gingen in das Gesindehaus.
Rittersaal: Der Ritter Wolfgang von Chamerau versuchte sich als guter Gastgeber. Im Rittersaal mit vielen Jagdtrophäen, der auch geheizt war, ließ es sich die edle Herrschaft gut gehen. Neben diversen Speisen, gab es auch den Auftritt eines Barden und der Ritter von Chamerau und Elata tanzten. Der Herr von Chamerau war auf der Rückreise von Domalitsche als er in Vurte auf Elata traf. Ritter Wolfgang war nach eigenen Aussagen ein enger Vertrauter und Berater von Herzog Rudger von Straubing. Das örtliche politische Zentrum Straubing besucht der Ritter regelmäßig. So wusste er von einer merkwürdigen Krankheit zu Berichten die Rudgers Ehefrau befallen hatte. Derzeit war kein Heiler in der Lage, diese zu heilen. Die Beschreibungen der Krankheit waren sehr merkwürdig. So ist die Frau schon seit mehreren Monaten bettlägrig. Elata erzählte, das sie ein paar Gelehrte in Bunds treffen wollte. Diese hätten eine Bibliothek, welche durchaus interessant wäre. Ritter Wolfgang von Chamerau nannte auch eine Summe von 100 Silber, als jährliche Summe, welche die Gelehrten zu zahlen hätten, als Steuern. Des weiteren erwähnte er den Entschluss, einen Steuereintreiber nach Bunds zu schicken, um dieses genauer zu untersuchen. Theuderic konnte eine merkwürdige Beobachtung machen. Ein Diener mit einer Spinne als Abzeichen gab dem Ritter eine mündliche Nachricht. Da nach verließ der Diener wieder den Rittersaal und begab sich in einen Turm, wobei eine Wache im Turm und das Spinnenzeichen als Erkennungszeichen diente.
Gesindehaus: Der Vorsteher der Wachen war ein Hauptmann Jorges (Mitte 30), ein Kämpfer der einen sehr fähigen Eindruck machte. Die Soldaten waren eher Söldner. Alle schienen loyal zum Ritter zu sein und erfahrene Kämpfer.
Stall: Im Stall konnte Haraldus etliche Pferde sehen, die im Besitz des Ritters waren. Diese waren alle gut gepflegt. Die Knechte schienen ebenfalls loyal zum Ritter zu stehen.
Auf dem Hof: Cornelius beobachtet den Hof auf fliegt auf diesem umher. Dort kann er eine Schmerzensschrei aus einem Kellergewölbe wahrnehmen. Eine verschlossene Tür verhindert aber eine genauere Untersuchung.

Es wurde einmal auf der Burg Chamerau übernachet. Am nächsten frühen Morgen brach man zur Rückreise auf. Elata drängte ihre Begleiter zu einem Besuch im Kloster Zella Abu Kampe. Dort versuchte sie Informationen über die rätselhafte Krankheit zu bekommen. Ein Mönch und Heiler vermutete, es würde sich um Malaria handeln. Da diese Krankheit nur im Süden vorkommen würde, wunderte er sich sehr.

Zurück in Bunds berichten die Reiseteilnehmer allen anderen von den Ereignissen in Chamerau. Einige fanden die 100 Silber als zu viel, andere fürchteten weitere und höhere Zahlungen in Zukunft. Während der Diskussion wurde zur Sprache gebracht, dass noch etwa 2000 Silber in der Schatzkammer von Bunds wären. Die Jährlichen Ausgaben (ohne Steuern) etwa 400 Silber wären. Alle waren mit der gesamt Situation unzufrieden.

Zum Ende der Diskussion kommt ein strammer Jüngling an die Pforte von Bunds. Es ist Johannes, ein Junge mit wuscheligem Haar, eher klein gewachsen, der vor hat Ritter zu werden und deshalb Haraldus sprechen möchte. Haraldus nimmt ihn zunächst bei sich auf, mit dem Versprechen sich um ihn zu kümmern.

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